Titel: Instrument zum Aufzeichnen des Kohlennachschubes in elektrischen Bogenlampen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 263/Miszelle 2 (S. 588–589)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj263/mi263mi12_2

Instrument zum Aufzeichnen des Kohlennachschubes in elektrischen Bogenlampen.

In Industries, 1886 Bd. 1 * S. 304 wird ein Instrument beschrieben, mittels dessen die Bewegungen der oberen Kohle einer elektrischen Bogenlampe aufgezeichnet werden können. An den unteren (negativen) Kohlenträger wird ein Messingcylinder so angeschraubt, daſs seine Achse dem Träger der positiven Kohle parallel ist. Durch ein unten an dem Cylinder angebrachtes Uhrwerk |589| kann der Cylinder in Umdrehung versetzt werden und dreht sich dann in der Stunde einmal um. Um den Cylinder herum wird ein Zeichenpapier gelegt und durch Gummibänder festgehalten. An dem oberen Kohlenträger ist ein leichter Arm befestigt, welcher sich mit dem an seinem Ende angebrachten Zeichenstifte mit schwachem Drucke auf das Papier legt. Während die Kohlen sich noch berühren, wird der Cylinder einmal ganz umgedreht, damit der Stift eine rings um den Cylinder laufende Nulllinie schreibe. Dann kann der Strom zugelassen werden. Erfolgt das Nachschieben gleichmäſsig, so ist die gezeichnete Linie eine Gerade. Eine der a. a. O. mitgetheilten Linien (von einer Statter'schen Lampe) zeigt deutlich eine Stelle, wo ein Emporgehen der beweglichen oberen Kohle stattgefunden hat; die elektromotorische Kraft war plötzlich von 48 auf 53 Volt gestiegen, die Stromstärke aber fast unverändert geblieben (8,5 und 8,45 Ampère), weil durch die Vergröſserung des Kohlenabstandes von etwa 2mm,5 auf 4mm,2 ein entsprechender Widerstand hinzugetreten war.

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