Titel: Bestimmung der Fettsäuren in Seifen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 12 (S. 48)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi01_12

Bestimmung der Fettsäuren in Seifen.

Ein sehr einfaches und rasch zu handhabendes Verfahren zur Bestimmung von Fettsäuren in Seifen (vgl. B. Schulze 1886 263 448) theilt R. Bauer im Journal für praktische Chemie, 1887 Bd. 35 S. 88 mit. Man bestimmt in der gewöhnlichen Weise zunächst den Alkaligehalt der zu prüfenden Seife durch Titration, setzt dann zu derselben Probe (etwa 5g Seife) Salzsäure im Ueberschusse und läſst die Fettsäuren sich oben auf der Flüssigkeit absetzen. Um die Fettsäuren zu trocknen, bedient sich Bauer eines aus zwei ungleichen Uhrschalen zusammengesetzten Apparates, bei welchem die gröſsere Uhrschale mit einer dünnen Schicht Glasperlen bedeckt ist, worauf die kleinere zur Aufnahme der Fettsäuren bestimmte Uhrschale liegt. Die äuſsere Uhrschale dient gewissermaſsen als Sandbad. Die abgeschiedenen Fettsäuren zieht man vorsichtig ab, nimmt den Rest mit einigen Cubikcentimeter Petroleumäther von der wässerigen Flüssigkeit hinweg und gibt die Fettsäuren und den Petroleumäther in die kleinere Uhrschale des vor dem Versuche gewogenen Apparates. Hierauf wird bis zum gleichbleibenden Gewichte in einem Luftbade erwärmt.

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