Titel: Manganchromat (Chrombraun).
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 13 (S. 48)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi01_13

Manganchromat (Chrombraun).

Fällt man die neutrale Lösung eines Mangansalzes in der Siedehitze mit einer Lösung von Kaliummonochromat, so erhält man einen tief braunen, nahezu schwarzen Niederschlag, welcher die Zusammensetzung Mn2CrO5 + 2 aq haben soll. Getrocknet stellt derselbe ein äuſserst zartes, sich sammtartig anfühlendes Pulver von dunkelbrauner Farbe dar. Die Bildung dieses Körpers, welcher an Schönheit der Farbe den Manganbister nahezu übertrifft, läſst sich sehr gut zur Erzielung eines satten Braun auf Holz benutzen, indem man dasselbe zuerst mit einer Lösung von Manganvitriol beizt, dann mit einer Kaliummonochromatlösung überstreicht und schlieſslich bei etwas höherer Temperatur trocknet. Die Färbung ist viel satter als die, welche gewöhnlich durch Beizen mit Chamäleonlösung allein in Folge Bildung von Mangansuperoxyd bewirkt wird.

Dth.

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