Titel: Neue Lichtbogenbildung in Pieper's Bogenlampe mit Elektromotor zum Vorschübe des Kohlenhalters.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 6 (S. 46)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi01_6

Neue Lichtbogenbildung in Pieper's Bogenlampe mit Elektromotor zum Vorschübe des Kohlenhalters.

Die Bildung des Lichtbogens in ihrer elektrischen Bogenlampe (1886 262 94) bewirken H. Pieper Söhne in Lüttich (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 37252 vom 9. September 1885, Zusatzpatent zu Nr. 35423) neuerdings ebenfalls durch die magnetische Kuppelung (vgl. Wenzel 1887 263 * 419), welche zuweilen auch noch eine Bremsung zu beschaffen hat, damit die Kohlenhalterstange nicht durch ihr eigenes Gewicht herabgleite. Dabei läſst sich der ganze Mechanismus, ein schlieſslich der Zündung als ein zusammenhängender Apparat im Obertheile der Lampe anbringen und wirft keinen Schatten. Die Zündvorrichtung besteht aus zwei weiteren Elektromagneten, welche wagerecht liegen, mit ihren Polen von beiden Seiten an die Kohlenhalterstange herantreten und sich mit dieser kuppeln, sobald Strom durch sie geht, zugleich aber von über den Elektromagneten zwischen den als Führung dienenden Messingstäben angebrachten Eisentheilen angezogen werden und die Kohlenstange mitnehmend den Lichtbogen bilden.

Werden die zwei Elektromagnete in aufrechter Stellung zu beiden Seiten der Kohlenstange an letzterer befestigt und ihr wagerechter Anker über ihren Polen festgelegt, so werden sie sammt der Stange emporgezogen, so lange sie durchströmt sind; das Gewicht der Elektromagnete und des Kohlenhalters wird dabei durch Spiralfedern ausgeglichen, welche sich mit ihrem unteren Ende auf den Anker stemmen und beliebig gespannt werden können.

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