Titel: C. v. Neumann's Nickel-Kohle-Elemente.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 7 (S. 46–47)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi01_7
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C. v. Neumann's Nickel-Kohle-Elemente.

Um den Verlust zum Theile zu verhüten, welcher bei galvanoplastischen Verfahren dadurch entsteht, daſs der bei Ueberführung des festen Metalles in den flüssigen Aggregatzustand erzeugte elektrische Strom nicht ausgenutzt wird, bringt Carl v. Neumann in Riva am Gardasee, Südtyrol (D. R. P. Kl. 21 Nr. 37829 vom 8. April 1886) galvanische Elemente in Vorschlag, in denen als Leiter erster Ordnung Nickel und Kohle, als Leiter zweiter Ordnung entweder 30 procentige Salpetersäure oder Königswasser benutzt werden, oder Schwefelsäure, wobei dann Bleihyperoxyd als depolarisirender Stoff für den frei werdenden Wasserstoff angewendet wird. Das entstehende salpetersaure Nickeloxyd kostet im Handel mehr als das Doppelte der gebrauchten Materialien. Der in diesem Elemente auftretende Strom hat 0,75 Volt.

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