Titel: Zink-Eisenlegirung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 6 (S. 95)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi02_6

Zink-Eisenlegirung.

Zur Darstellung einer Legirung aus Zink und Eisen soll man nach H. N. Warren 0,5 bis 1k Zink in einem Thontiegel bis zum Schmelzen erhitzen und darauf 85 bis 100g wasserfreies Eisenchlorür-Natriumchlorid zugeben, worauf sofort der Tiegel zu bedecken ist. Es tritt heftige Reaction ein, welche nach der Formel Fe2Cl4 + 2 Zn = 2 ZnCl2 + 2 Fe verläuft; das metallische Eisen legirt sich mit dem überschüssigen Zink. Die Legirung besitzt Metallglanz und ist äuſserst spröde, so daſs sie mit Leichtigkeit gepulvert werden kann; sie soll sich nach der Chemical News, 1887 Bd. 55 S. 100 wegen des glänzenden Lichtes, welches sie beim Verbrennen ausstrahlt, sehr gut zur Verwendung in der Feuerwerkerei eignen und ist auch deshalb von Werth, weil sie wegen ihrer leichten Pulverisirbarkeit das Mittel gibt, Zink in sehr feiner Vertheilung zu erhalten in den Fällen, wo die Gegenwart des Eisens unschädlich ist. (Vgl. auch G. H. Billings 1878 228 431.)

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