Titel: Verfahren, um die Schweiſsstelle von Eisen und Stahl über die gewöhnliche Zeit hinaus auf Schweiſshitze zu erhalten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 4 (S. 188)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi04_4

Verfahren, um die Schweiſsstelle von Eisen und Stahl über die gewöhnliche Zeit hinaus auf Schweiſshitze zu erhalten.

Dieses von C. Kipper in Eckesey bei Hagen i. W. (D. R. P. Kl. 49 Nr. 38345 vom 20. April 1886) angegebene Verfahren besteht darin, daſs man gegen den schweiſswarmen Gegenstand, nachdem derselbe aus dem Feuer genommen worden ist, gepreſste, an Sauerstoff reiche Luft strömen läſst, wodurch die äuſseren Flächen, anstatt zu erkalten, an Schweiſshitze gewinnen, geschmeidig bezieh. saftig werden sollen. Die gepreſste Luft wird von der Windleitung irgend eines Gebläses zu der Arbeitstelle geleitet und aus geringer Entfernung dem betreffenden Werkstücke von zwei oder mehreren Seiten her zugeführt. Die Düsenöffnung ist der Gröſse der Schweiſsstelle jedesmal anzupassen. Durch dieses Verfahren soll beim Schmieden auf dem Ambosse oder unter mechanischen Hämmern, sowie auch beim Walzen von Schweiſseisen oder Stahl bei vielen Gegenständen eine Schweiſshitze gespart werden.

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