Titel: Livschitz's elektrische Bogenlampe mit unveränderlichem Brennpunkte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 8 (S. 190)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi04_8

Livschitz's elektrische Bogenlampe mit unveränderlichem Brennpunkte.

In seiner Nebenschluſs-Bogenlampe erhält Nachum Livschitz in Zürich-Oberstraſs (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 36256 vom 24. Juli 1885) den Brennpunkt dadurch beständig an derselben Stelle, daſs er die beiden Kohlen an Schnuren aufhängt, welche an Scheiben von verschiedenem Durchmesser befestigt sind. Wird die gemeinschaftliche Achse der beiden Scheiben gedreht, so senkt sich die an der groſsen Scheibe hängende positive Kohle um doppelt so viel, als sich die negative hebt. Auf der Achse sind zwei Magnete oder Elektromagnete unter rechtem Winkel gegen einander befestigt, welche innerhalb zweier Spulen liegen und bei gewisser Stärke des Stromes im Nebenschlusse von den Spulen aus in gleichem Sinne gedreht werden, bis zu Folge der dadurch bewirkten Verkürzung des Lichtbogens der Strom im Nebenschlusse wieder unter jene gewisse Stärke herabsinkt. Damit die Drehung aber eine stetige werde, wird nach jeder Vierteldrehung der Achse die Stromrichtung in den Elektromagneten bezieh. in den Spulen umgekehrt.

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