Titel: A. Köllner's Filterschichten für Schmieröl-Reinigungsapparate.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 4 (S. 301–302)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi06_4

A. Köllner's Filterschichten für Schmieröl-Reinigungsapparate.

Bei seinem Filtrirapparate zum Reinigen von abgetropftem Schmieröl u. dgl. (vgl. 1886 262 * 220) will A. Köllner in Neumühlen bei Kiel (* D. R. P. Kl. 23 Nr. 38008 vom 28. Januar 1886 und Zusätze * Nr. 38009 vom 5. Juni |302| 1886 und * Nr. 38010 vom 10. Juni 1886) die Filterschichten aus Baumwolle, Asbest u. dgl. in dünnen Bogen, welche durch gelochte, elastische Zwischenlagen aus einander gehalten werden, zusammenstellen. Jede einzelne Lage der Filterschicht besteht aus einer gelochten Bodenplatte, den elastischen Zwischenlagen aus Fasermaterial und einer gelochten Deckplatte. Die elastischen Zwischenlagen verleihen der Filterschicht Federkraft, gestatten das Filtermaterial mit einer beliebigen Druckvorrichtung nach Bedarf zusammenzupressen und lockern dasselbe auf, sobald der Druck aufhört, womit das Durchdringen der Flüssigkeit nach dem Grade der Pressung stärker oder schwächer geregelt werden kann.

Anstatt das Filtermaterial zwischen ausgebauchte Scheiben zu legen, welche beim Zusammenpressen flach werden, können auch elastische, gerade Zwischenlagen, die beim Zusammendrücken sich ausbauchen, in Anwendung kommen. Solche Filterschichten mit Holzwolle u. dgl. können zum Filtriren von Säuren u. dgl. verwendet werden.

Köllner empfiehlt ferner eine Filterschicht mit auf Spiralfedern ruhenden und dadurch elastisch wirkenden Zwischenlagen, die ein Zusammendrücken der Filterschicht gestatten und welche dieselbe lockern, sobald die Druckschraube, die zum Zusammenpressen der Filterschicht dient, gelöst wird.

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