Titel: Neuer Heber mit Ablaufhahn und Saugpumpe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 3 (S. 461)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi09_3

Neuer Heber mit Ablaufhahn und Saugpumpe.

Zu jenen Hebern, bei denen das Ansaugen mit dem Munde vermieden werden soll (Vgl. 1887 263 * 445), zählt auch der in der Chemiker-Zeitung, 1887 Bd. 11-S. 348 von P. Raikow und N. Prodanow beschriebene. Das gewöhnliche Heberrohr a ist mit einem Zweiwegehahn verbunden, an welchen auch der getheilte Cylinder m angeschmolzen ist, worin der Kolben n bewegt werden kann. Dreht man den Hahn um 90° aus der gezeichneten Lage, so ist durch die Bohrung o Verbindung zwischen dem Heberrohre und dem Cylinder m hergestellt und nun kann durch Aufwärtsziehen des Kolbens n die Flüssigkeit bis in den getheilten Cylinder gezogen werden. Wird aber inzwischen der Hahn wieder zurück in die gezeichnete Lage gedreht, so flieſst die Flüssigkeit durch die Bohrung p aus.

Textabbildung Bd. 264, S. 461

Drehung des Hahnes um 45° bewirkt Schlieſsung des Hebers; bei Rückwärtsdrehung um 45° beginnt die Flüssigkeit aber sofort wieder auszuflieſsen, da der Heber immer gefüllt bleibt. Dieser Heber kann auch zum Abmessen niedrig siedender oder übelriechender Flüssigkeiten benutzt werden, wenn man dieselben durch die Bohrung o nach dem Cylinder m übertreten läſst. Setzt man dann die Bohrung p mit dem Cylinder m in Verbindung, so kann die Flüssigkeit mit Hilfe des Kolbens n durch p zum Ausflieſsen gebracht werden. (Vgl. Wigandt 1879 232 377.)

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