Titel: Goolden und Trotter's selbstthätiger Regulator für Dynamomaschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 4 (S. 461–462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi09_4

Goolden und Trotter's selbstthätiger Regulator für Dynamomaschinen.

Zur Regulirung der Kraft des magnetischen Feldes bei Dynamomaschinen wenden Goolden und Trotter nach der Industries, 1886 Bd. 1 * S. 618 ein Solenoid an, das selbstthätig mehr oder weniger Widerstand in den die Elektromagnetspulen enthaltenden Nebenschluſs einschaltet, um die Spannung oder die Stromstärke bei verschiedener Belastung der Maschine unverändert zu erhalten. Der Kern des Solenoids ist an einer Feder aufgehängt und wirkt zugleich mit der Feder auf einen Hebel, mittels dessen zwei leichte Reibungsräder je nach der Stromstärke im Solenoid gehoben oder gesenkt werden, |462| dabei das eine von unten, oder das andere von oben mit einer kleinen, auf eine wagerechte Achse aufgesteckte und mit ihr durch einen Riemen in steter Umdrehung (400 Umläufe in 1 Minute) erhaltenen Reibungsrolle in Berührung treten können. So lange die Dynamomaschine normal arbeitet, sind beide Reibungsräder von der Rolle entfernt; ändert sich dies, so kommt das eine oder das andere Rad mit der Rolle in Berührung, wird von ihr in Umdrehung versetzt und hebt oder senkt, je nach der Drehrichtung, die Mutter einer die Verlängerung der lothrechten Räderachse bildenden Schraubenspindel; die Mutter aber bewegt den Contactarm auf den Contactflächen des Umschalters eines Widerstandskastens, so daſs nach Bedarf mehr oder weniger Widerstand in den Nebenschluſs der Maschine eingeschaltet wird. Durch Anschläge wird verhütet, daſs die Mutter sich zu weit nach der einen oder nach der anderen Richtung bewegt; die Anschläge setzen das betreffende Reibungsrad auſser Berührung mit der Rolle. Innerhalb 10 bis 12 Secunden legt die Mutter ihren ganzen Weg zurück.

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