Titel: Künstliche Herstellung von Spinell.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 12 (S. 519)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi10_12

Künstliche Herstellung von Spinell.

In einen Graphittiegel, dessen Innenseite mit fein gemahlener Magnesia bekleidet ist, bringt man ein Gemenge von Chloraluminium und Kryolith, beide möglichst rein und fein gepulvert. Der Tiegel wird mit Thonerde und überschüssiger Magnesia aufgefüllt, sodann 5 bis 6 Stunden im Feuer erhalten und hierauf langsamer Abkühlung überlassen. Nachdem man die Schmelze zerschlagen, findet man, wie St. Meunier in den Comptes rendus, 1887 Bd. 104 S. 1111 berichtet, in Hohlräumen kleine Krystalle von Spinell, welche in Härte, Farbe, Glanz u.s.w. dem natürlichen Minerale nicht nachstehen. Durch Zusatz von wenig Kaliumbichromat erhält man rosenrothen Rubinspinell.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: