Titel: Ozon aus reinem Sauerstoff.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 13 (S. 635)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi12_13

Ozon aus reinem Sauerstoff.

W. A. Shenstone und J. T. Cundall haben bei Anwendung von völlig wasserfreiem und sehr reinem Sauerstoffe, welcher höchstens 0,0002 Stickstoff enthielt, bei 10° mittels der dunklen Entladung 11,7 Procent des Sauerstoffes in Ozon verwandeln können. Die Verfasser schreiben diese Ausbeute einerseits der Abwesenheit von Stickstoff zu, dessen Gegenwart nach Andrews unter Umständen sehr ungünstig auf die Bildung des Ozons einwirken kann, andererseits der Art der elektrischen Entladung, welche ohne wesentliche Funkenbildung vor sich geht, wenn das Gas und die Glaswände frei von Feuchtigkeit sind. Bei der Einwirkung von trockenem Ozon auf trockenes Quecksilber wurde gefunden, daſs das Ozon in gewöhnlicher Weise zersetzt wird, jedoch ohne eine sichtbare Oxydation des Quecksilbers hervorzubringen. Nach vollständiger Zersetzung hatte das Gas sein früheres Volumen, welches es vor dem Ozonisiren Annahm, wieder erlangt. (Nach der Chemical News, 1887 Bd. 55 S. 244.)

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