Titel: Bestimmung des nutzbaren Kalksteines in den Ackererden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 16 (S. 636)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi12_16

Bestimmung des nutzbaren Kalksteines in den Ackererden.

Der Werth des Kalkgehaltes eines Bodens hängt nicht sowohl von dem Gesammtgewichte des darin enthaltenen kohlensauren Kalkes, als vielmehr von der Oberfläche ab, welche derselbe den zersetzenden Einflüssen der Kohlensäure und des Wassers darbietet. Um diesen wahren Werth des Kalkgehaltes zu ermitteln, schlägt P. de Mondésir in den Comptes rendus, 1887 Bd. 104 S. 1144 folgendes Verfahren vor: Eine getheilte Glasröhre – am oberen Ende verschlossen, am unteren in Verbindung mit einer kleinen, mit Wasser gefüllten Blase – taucht in ein luftdicht verschlieſsbares Glasgefäſs. In letzteres bringt man etwa 100 bis 150g der zu untersuchenden Erde unter Zusatz von Weinsäure. Die sich entwickelnde Kohlensäure macht das Wasser in der Röhre steigen und aus der Höhe der Wassersäule läſst sich die Menge der entwickelten Kohlensäure feststellen.

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