Titel: Little's Drahtspirale zur Fortbewegung lockerer Massen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 2 (S. 628–629)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi12_2

Little's Drahtspirale zur Fortbewegung lockerer Massen.

Eugen Kreiß in Hamburg bietet als Ersatz für die sogen. Transportschnecken, wie solche in Mahlmühlen u.a. zum Fortbewegen von Getreide u. dgl. verwendet werden, ein neues „Transportelement“ (anti-friction conveyor) an, welches von J. Little erfunden ist und von der Antifriction Conveyor Company in London zur Ausführung gebracht wird. Bei dem neuen Apparate kreist statt des schneckenförmig gewundenen Bleches in einem Troge ein um die angetriebene Spindelachse schraubenförmig gewundenes Rundeisen (eine ziemlich weitgängige Drahtspirale). Denkt man sich den Trog oder das Gerinne mit einer lockeren Masse angefüllt, so wird beim Drehen der Achse ein Theil der Masse unmittelbar durch die Spirale parallel zu deren Achse fortbewegt, während ein Theil der oberhalb der Windungen befindlichen Masse von der unmittelbar bewegten Masse mitgenommen wird. Wegen seiner Einfachheit und Billigkeit dürfte sich dieser Apparat zur Fortbewegung von lockeren Massen (Getreide, Mehl, Salz, Cement, Farben u. dgl.) bis zu einer bestimmten Korngröſse recht gut eignen, insbesondere dann, wenn dieselben wagerecht oder schwach ansteigend zu fördern sind.

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Die Spiralen werden aus Stahldraht gefertigt und in 7 Nummern von 100 bis 300mm äuſseren Durchmesser geliefert. Die zugehörigen Spindeln bestehen aus gezogenen eisernen Röhren; bei langen Leitungen werden sie durch hängende Zwischenlager gestützt. Selbstverständlich muſs bei jedem Zwischenlager die Spirale unterbrochen werden.

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