Titel: Street's Bogenlampe mit selbstthätiger elektromagnetischer Regulirung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 264/Miszelle 8 (S. 631–632)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj264/mi264mi12_8

Street's Bogenlampe mit selbstthätiger elektromagnetischer Regulirung.

Den Abstand der Kohlen in einer elektrischen Bogenlampe will Ch. Street in Paris (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 36582 vom 3. Februar 1886) so reguliren, daſs er den einen Kohlenträger k durch den hohlen Kern C eines in den Lichtstromkreis oder in einen Nebenschiuſs eingeschalteten Elektromagnetes hindurch führt; k wird bei der in der Textfigur gezeichneten Stellung der Lampe durch eine Spiralfeder, bei umgekehrter Stellung durch das eigene Gewicht in der Richtung des Pfeiles gegen die zweite Elektrode hin bewegt.

Textabbildung Bd. 264, S. 631

Der Kern C ist am Ende schräg abgeschnitten und der schrägen Endfläche liegt mit einer entsprechenden Fläche der Anker a gegenüber, welcher |632| von einer Feder f getragen wird. Liegt der Elektromagnet im Hauptstromkreise, so ist die Feder f so zu stellen, daſs sie den Anker a, wie in der Figur, von links her an den Kohlenträger k und diesen an C und die anderweite Führung anpreist; liegt er im Nebenschlusse, so muſs f den Anker a im umgekehrten Sinne an k anpressen. Die zur Bildung des Lichtbogens und zum Kohlennachschube erforderlichen Bewegungen werden dem Kohlenträger k ertheilt durch den Anker a, indem derselbe vom Elektromagnete angezogen wird und sich auf der schrägen Fläche bewegt.

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