Titel: Verbesserung am Orsat'schen Apparat.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 266/Miszelle 3 (S. 44–45)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj266/mi266mi01_3

Verbesserung am Orsat'schen Apparat.

Bei dem zugeschmolzenen Rohr an dem Orsat'schen Apparat (vgl. 1878 227 * 257. 1877 225 * 557), welches die Kupferspiralen enthält, war es nicht zu vermeiden, daſs dieselben am oberen Ende verbrannten, und ebenso kam es sehr häufig beim Versandt vor, daſs die mit Capillarröhren versehenen Gefäſse |45| durch Anschlagen der Capillarröhren zerbrachen; ferner bietet die Reinigung der Gefäſse sowie die Erneuerung der Kupferspiralen auſserordentliche Schwierigkeiten. Zur Beseitigung dieser Uebelstände hat C. Heintz, Fabrik chemischer und physikalischer Glasinstrumente in Stützerbach das obere Rohr, anstatt es anzuschmelzen, mit einem Ansatz in den Hals des Gefäſses luftdicht eingeschliffen. Durch diese Vorrichtung wird es möglich, die Gefäſse nach Belieben zu entleeren, zu reinigen und mit frischen Spiralen oder Capillarröhren zu versehen. Genannte Firma bringt den Apparat auch mit den Greiner-Friedrich'schen Patenthähnen (vgl. 1887 263 * 481) versehen sowie zum Zuschieben eingerichtet in den Handel. (Nach der Chemiker Zeitung, 1887 Bd. 11 S. 990.)

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