Titel: Braune Beize für Knochen und Elfenbein.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1887, Band 266/Miszelle 6 (S. 285–286)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj266/mi266mi06_6

Braune Beize für Knochen und Elfenbein.

In den Mittheilungen des bayerischen Gewerbemuseums empfiehlt R. Kayser ein Verfahren zum Braunbeizen von Knochen und Elfenbein. Wie bei den früheren von Kayser angegebenen Beizverfahren (vgl. 1885 257 436), werden die zu Reizenden Gegenstände zuerst mit Petroleumäther entfettet, dann bei Zimmertemperatur in verdünnte Salzsäure (40g HCl auf 1l Wasser) 5 bis 15 Minuten eingetaucht und schlieſslich in eine Lösung von 5g Kaliumpermanganat in 1l Wasser gebracht, worin sie je nach der wünschenswerthen helleren oder dunklen Färbung kürzere oder längere Zeit verweilen. Man spült die Gegenstände hierauf mit Wasser ab und polirt sie in gewöhnlicher Weise. Man hat darauf zu achten, daſs die Permanganatlösung keine ungelösten Krystalle mehr enthält, da sonst leicht fleckige Färbungen entstehen. Will man mehr röthliche Färbungen erzielen, so werden die mit Permanganat gefärbten Gegenstände vor dem Poliren in ein Bad von 10g Fuchsin oder Grenadin in 1l Wasser gegeben. |286| In kurzer Zeit ist dann die rein braune in eine rothbraune Färbung übergegangen (Polytechnisches Notizblatt, 1887 Bd. 42 S. 116).

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