Titel: Ueber eine Vorrichtung zum Filtriren; von R. Hirsch.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 268/Miszelle 4 (S. 96)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj268/mi268mi02_4

Ueber eine Vorrichtung zum Filtriren; von R. Hirsch.

In den Berichten der deutschen chemischen Gesellschaft, 1886 S. 918, beschreibt O.N. Witt eine Vorrichtung zum Filtriren, bestehend aus einer vielfach durchlochten Platte aus Metall, Glas oder Porzellan, welche in einen Trichter eingesetzt, durch ein kleines Filterscheibchen geschlossen und durch ein gröſseres gegen den Trichter gedichtet wird.

Dieser Apparat, welcher in Tausenden von Exemplaren, namentlich in Fabriklaboratorien verbreitet ist, zeigt häufig den Fehler, nicht absolut dicht zu schlieſsen, so daſs das Filtrat, namentlich im Anfang des Saugens, trübe ist. Um dieses zu vermeiden, habe ich Porzellantrichter anfertigen lassen, in welche die Filterplatte fest eingesetzt ist. Zum Dichten wird dann nur eine Filterscheibe benutzt, und der Trichter kann entleert und wieder gefüllt werden, ohne daſs die Platte sich verrückt und dadurch undicht wird.

Textabbildung Bd. 268, S. 96
Der Apparat wird in bester Ausführung von der Firma Max Kaehler und Martini, Berlin W, Wilhelmstraſse Nr. 50 angefertigt.

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