Titel: Kelly und Groves' Gewindeschneidbohrer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 268/Miszelle 3 (S. 142–143)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj268/mi268mi03_3
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Kelly und Groves' Gewindeschneidbohrer.

Um den Schneidbohrer bequem aus dem Loch herauszuholen und dadurch nicht nur das geschnittene Gewinde zu schonen, sondern auch die Arbeit zu beschleunigen, wird nach American Machinist, 1888 Bd. 11 Nr. 4 * S. 1, jeder der drei, in Langrinnen des Hauptkörpers liegenden Gewindstähle in einem der Schnittrichtung entgegengesetzten Sinne gedreht, wodurch die sonst vorspringenden Gewindezähne unter dem Rand der Langrinne und dadurch auſser Eingriff mit dem Werkstück kommen. Die Drehung der einzelnen Schneidstähle erfolgt durch eine in der Griffbüchse angebrachten Daumenscheibe, dieselbe wird dadurch ermöglicht, daſs die Schneidstähle nur auf einem Drittel ihres Umfanges vorspringende Gewindezähne erhalten und daher in der erweiterten Langrinne sich leicht einlegen. Ueberdies sind noch Stähle angebracht, die gleichsam dieses Werkzeug als Reibahle verwendbar machen.

Textabbildung Bd. 268, S. 143
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