Titel: Einkitten von Glasbestandtheilen in metallene Fassungen und Beschläge.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 268/Miszelle 16 (S. 191)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj268/mi268mi04_16

Einkitten von Glasbestandtheilen in metallene Fassungen und Beschläge.

Hierfür gibt H. Krätzer folgende Vorschriften: 1) 160g fein gepulvertes Colophonium, 40g weiſses Wachs und 80g Englisch Roth (Caput mortuum) schmilzt man vorsichtig zusammen, setzt der schmelzenden Masse 20g venetianisches Terpentin hinzu und rührt nach Entfernen des Feuers den fertigen Kitt mittels Holzspatels bis zum Erkalten um. 2) Verkitten der erwärmten Theile durch guten, nicht spröden Siegellack (die Sprödigkeit wird durch Zusatz von ein wenig venetianischem Terpentin aufgehoben). 3) Schellack wird vorsichtig mit einem gleichen Gewichte äuſserst fein gepulverten Bimssteines versetzt und warm aufgetragen. 4) Zum Schleifen werden die Gläser mit einem Gemenge von 10 Th. Pech und 1 Th. weiſsem Wachs befestigt (nach den Beiblättern zu den Annalen der Physik und Chemie, 1888 Bd. 12 S. 216).

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