Titel: Induction in Telegraphen- und Telephonleitungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 268/Miszelle 7 (S. 240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj268/mi268mi05_7

Induction in Telegraphen- und Telephonleitungen.

Im September 1887 hat W.H. Preece der British Association in Manchester Mittheilung über die von ihm fortgesetzten Untersuchungen über die Induction in Telegraphenleitungen (vgl. 1887 263 397) gemacht. Ausführlich berichtet über diese Untersuchungen u.a. Iron vom 23. December 1887. Hier sei bloſs erwähnt, daſs Preece die elektrostatische Wirkung von der elektromagnetischen zu trennen bemüht war. Bei parallelen Drähten auf einer Reihe von Telegraphensäulen, wo die Entfernung von Draht zu Draht weit kleiner ist als zwischen Draht und Erde, wird gewiſs die elektrostatische Induction ins Spiel kommen, bei den Versuchen war aber ihre Wirkung durchaus nicht einer Schätzung fähig. Bei Versuchen zwischen Gloucester und Bristol zu beiden Seiten des Severn-Flusses hatte sich als äuſserste Grenze für die Hörbarkeit 1,9016 englische Meile (3km) ergeben, für eine Leitung von 1 Meile (1km,61) Länge und 1 Ampère Stromstärke. Für sonst gleiche Verhältnisse stellt daher Preece die Formel für die Hörbarkeitsgrenze auf: worin C die Stärke des inducirenden Stromes, l die wirksame Länge und r der Widerstand der Leitung mit dem inducirten Strome bedeutet. Die Berechnung nach dieser Formel stimmt gut zu den Beobachtungen bei den im Februar 1887 angestellten Versuchen. Auch für die Stärke des inducirten Stromes gab Preece eine Formel und stellte zu deren Prüfung weitere Versuche in Aussicht.

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