Titel: Copeland's telegraphische Feder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 268/Miszelle 10 (S. 431–432)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj268/mi268mi09_10

Copeland's telegraphische Feder.

In La Lumière Electrique, 1888 Bd. 28 * S. 96, wird über eine in den Vereinigten Staaten in Vorschlag gebrachte telegraphische Feder berichtet, welche vorwiegend für die sich ausbildenden Telegraphisten bestimmt ist, aber auch fernst gebraucht werden könnte. Der Erfinder, P. Copeland, hat der Feder die Form eines Röhrchens gegeben, aus welchem vorn die Schreibspitze vorsteht.

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Gleich hinter der Spitze ragt aus dem Röhrchen auf dessen oberer Seite ein Knöpfchen heraus, worauf der Telegraphirende den Zeigefinger legt; so wie beim Schreiben ein Grundstrich gemacht wird, drückt der Finger auf das Knöpfchen und drückt es nach innen, wobei eine Telegraphenleitung, die mit zwei Drähten in das Innere des Röhrchens eingeführt ist, geschlossen wird, während sie für gewöhnlich und wenn die Haarstriche gemacht werden, offen ist. Ein in die Leitung eingeschalteter Empfänger (Klopfer) gibt daher die den Grundstrichen entsprechenden Zeichen wieder. Copeland hat auch eine Schreibtafel hergestellt, auf welcher die den Buchstaben des (amerikanischen) Morsealphabetes entsprechenden Schriftzüge angebracht sind.

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