Titel: C. Beissel's Herdeinsatz für Schmiedefeuer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 268/Miszelle 5 (S. 527–528)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj268/mi268mi11_5

C. Beissel's Herdeinsatz für Schmiedefeuer.

Durch diese Gebläseform wird nach Glaser's Annalen, Nr. 246 vom 15. September 1887, sowohl ein dichter Windabschluſs durch eine geschütztere Lage des Luftventiles sowie Abführung der Schlackentheilchen aus der Form, als auch eine bequeme Anordnung des Windregulirungshebels angestrebt und erreicht.

Textabbildung Bd. 268, S. 527
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Der in Textfigur dargestellte Herdeinsatz besteht aus einem oben erweiterten Rohr mit der Düsenöffnung c, dem Ventilsitz d, welcher in einem nach abwärts gerichteten Trichterboden liegt und durch welchen zwei Abtheilungen gebildet werden. In die untere mündet eine Abzweigung a des Hauptwindrohres.

Der Luftabschluſs erfolgt nur durch das Ventil k, der birnförmige Ansatz b dient bloſs zum Verschluſs der Oeffnung gegen das Einfallen von Schlacken und Aschentheilchen, während die hohle Ventilstange e vermöge der Seitenöffnungen nn und ii die Reinhaltung der Form erleichtert. Das Stützlager g für den Regulirungshebel f ist um das Hauptrohr drehbar, wird durch die Stellschraube m gesichert, so daſs die für die Handhabung bequemste Lage ohne Weiteres erhältlich ist. Wird nun das Ventil unter die normale Stellung gesenkt, so werden die Oeffnungen ii frei, wodurch der im Hohlrohr e angesammelte Schlackenstaub ins Freie geblasen wird. Dadurch aber, daſs die Birne b nicht zum luftdichten Verschluſs der Form dient, wird eine Beschädigung derselben durch Abbrand u. dgl. keinen Nachtheil mit sich führen.

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