Titel: Putnam's Drehmaschine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 269 (S. 201–202)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj269/ar269040

Putnam's Drehmaschine.

Mit Abbildung.

Zum Ausbohren der Naben an Eisenbahnrädern und zum Abdrehen der Stirnflächen derselben werden in Amerika mit Vorliebe Bohrmaschinen mit stillstehender Spindel und laufender wagerechter Tischplatte, sogen. Drehmaschinen, verwendet.1)

An dieser von der Putnam Machine Company in Fichburg, Mass., Nordamerika, ausgeführten Maschine ist nach American Machinist, 1888 Bd. 11 * Nr. 3, bemerkenswerth die Ringkugellagerung des Drehtisches, welcher auf 40 gehärteten Stahlkugeln von 28mm Durchmesser läuft und dadurch die Reibung herabmindert, sowie die hohle Tischspindel, welche in stellbarem Lager läuft, um die genaue Achsmittellage zu sichern. Einfach ist die Entlastung der Bohrhülse durch Zahnrad mit |202| übergelegtem Drahtseile, an welchem das entlastende Gewicht im Ständer versteckt hängt.

Textabbildung Bd. 269, S. 202
Sowohl die Steuerung der stehenden Bohrspindel, als auch jene des seitlichen Messerkopfes, zum Abfräsen der Nabenstirnflächen bestimmt, rücken sich selbsthätig aus, sobald der vorgeschriebene Arbeitsweg erreicht ist. Auch hat der kleine seitliche Drehkrahn selbständigen Riemenantrieb, eine Anordnung, die bei manchen Werkzeugsmaschinen auch bei uns wohl angebracht wäre und wesentlich zur Ersparniſs von Arbeitslöhnen beitragen dürfte.

|201|

Vgl. Niles 1879 233 * 31. H. Bickford 1885 257 * 90. Niles, Mc Kechnie und Bertram, sowie Brown und Sharp 1887 264 * 481. W. Sellers 1888 267 * 17 und Bement, Miles und Co. 1887 267 18.

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