Titel: Wicks' selbstthätiges Blocksystem für Eisenbahnen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 269/Miszelle 3 (S. 432)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj269/mi269mi09_3

Wicks' selbstthätiges Blocksystem für Eisenbahnen.

J. P. Wicks in New York will auf der Locomotive selbsthätige Blocksignale in folgender an De Castro's Blocksystem erinnernder Weise hervorbringen:

Zwischen den Schienen werden zwei isolirte elektrische Leiter angebracht; der eine derselben ist fortlaufend, der andere besteht aus einer Folge von einzelnen Stücken, die unter einander keinen leitenden Zusammenhang haben und an Länge den einzelnen Blockabschnitten der Bahn gleichen. Letztere sind in geeigneter Weise mit den Polen von in entsprechenden Entfernungen von einander entlang der Bahn aufgestellten Batterien verbunden. So lange bloſs ein Zug fährt, ist keine Batterie geschlossen. Fahren dagegen zwei Züge auf benachbarten Abschnitten, so ist der Stromkreis durch die Locomotiven geschlossen, und auf jeder ertönt ein kräftiger Wecker und wird ein Signal sichtbar. Von jeder Locomotive reichen zwei Arme mit je einer Laufrolle herab, deren eine auf dem zusammenhängenden Leiter rollt, die andere auf dem getheilten. Die Anordnung soll sich auch für Kreuzungen, Weichen u.s.w. bequem anwenden lassen (durch Annales Industrielles, 1888 * S. 264).

Es dürfte sich dieses Blocksystem dadurch vereinfachen lassen, daſs bloſs der getheilte Leiter isolirt zwischen den Schienen angebracht wird, während als Ersatz für den ununterbrochenen die Bahnschienen (und die Erde) benutzt werden.

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