Titel: Elektrischer Untiefenanzeiger.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1888, Band 270/Miszelle 2 (S. 575)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj270/mi270mi12_2

Elektrischer Untiefenanzeiger.

Nach dem Elektrotechnischen Anzeiger, 1888 * S. 491, haben sich ferner zwei Mexikaner, Pedro Vigil und Juan N. Revuettos, eine Vorrichtung patentiren lassen, durch welche Schiffe benachrichtigt werden, daſs sie sich in seichtem Fahrwasser befinden. Die Vorrichtung besteht aus einem flaschenartigen Metallgefäſse mit einem geschlossenen engen Glascylinder im Inneren. In das obere und in das untere Ende des zur Hälfte mit Quecksilber gefüllten Glases sind Leitungsdrähte eingeführt; die beiden Leitungsdrähte führen mittels eines Kabels zu einer elektrischen Batterie auf dem Schiffe, in deren Stromkreis eine Klingel eingeschlossen ist. So lange nun das Metallgefäſs unter dem Schiffe aufrecht schwimmt, füllt das Quecksilber nur die untere Hälfte des Glases, berührt also auch nur den unteren Leitungsdraht. Sobald aber die Metallflasche auf eine Untiefe stöſst, legt sie sich auf die Seite, so daſs das Quecksilber auch mit dem oberen Leitungsdrahte in Berührung kommt. Hiermit ist der Stromkreis der Batterie auf dem Schiffe geschlossen und die Klingel ertönt (1888 270 382).

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