Titel: Verstellbare Rüstvorrichtung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 271/Miszelle 1 (S. 94–95)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj271/mi271mi02_1

Verstellbare Rüstvorrichtung.

Bei der sich mehr und mehr einbürgernden Verwendung von Eisenbalken, sowohl der Doppel-- als der Belageisen, mit Gewölbeausbau, verdient nachstehend beschriebene Rüstvorrichtung von Karl Killing in Obersontheim (Württemberg) (D. R. P. Nr. 43970 vom 15. Januar 1888) wegen ihrer Handlichkeit in weiteren Kreisen bekannt zu werden.

Die Rüstung (Fig. 1 Taf. 5) wird an die Balken, zwischen welchen eine Wölb- oder Betondecke hergestellt werden soll, angehängt. Sie besteht aus Haken A, einer steifen Schiene D, einer biegsamen Schiene B und einer Anzahl Holzlatten, welche die Lehre bilden. Die Schiene B geht durch Schlitze a in den Haken und wird durch Schrauben i, welche in den verschiebbaren Muffen C sitzen, nach dem gewünschten Halbmesser gekrümmt. Zur Feststellung der Schiene B in den Haken A dienen die Schrauben d. Muffen F mit Nasen c sichern die Haken A in der jeweiligen Spannweite. – Soll die Decke zwischen den Trägern ganz eben werden, so werden die Muffen C mit den Schienen B entfernt und die Latten unmittelbar auf die Schienen D verlegt, |95| welche in den Schlitzen b der Hakenstücke A vollständig in die Höhe geschraubt worden sind.

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