Titel: Notiz über Ocker, Terra Siena und Umbra.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 272/Miszelle 2 (S. 192)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj272/mi272mi04_2

Notiz über Ocker, Terra Siena und Umbra.

Die Anschauung, daſs Ocker durch Eisenoxyd gefärbte Thonerdesilicate seien, ist nach George H. Hurst irrig. Derselbe charakterisirt obige natürliche Erdfarben folgendermaſsen: Ocker sind gelb gefärbt, wechselnd von bräunlich bis röthlich gelb, Siena mehr oder weniger braungelb, Umbra tief braun mit gelblich bis röthlichem Stich. Aus den angeführten Analysen geht hervor, daſs Siena-Arten einen geringen Umbra-, einen höheren Braunsteingehalt haben, welcher Bestandtheil den Ockern fehlt. Die Verbindung des Eisenoxyds mit den erdigen Bestandtheilen ist fast immer eine physikalische und keine chemische, denn durch Behandeln mit Salzsäure kann das Eisen gelöst werden. (Chemical News, 1889 Bd. 59 S. 172.)

B.

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