Titel: Das hydraulische Dynamometer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 272/Miszelle 1 (S. 239–240)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj272/mi272mi05_1

Das hydraulische Dynamometer.

Nach der Mittheilung Hefner-Alteneck's besteht das hydraulische Dynamometer (Fig. 1 Taf. 11) aus einer über die Scheibe greifenden und mit ihr durch Schrauben und Nuth verbundenen Guſshülse. Diese Schrauben stehen, wie Fig. 1 zeigt, unter 450 zur Richtung der Welle; Durch diese Anordnung wird bewirkt, daſs die Hülse sich in der Richtung der Achse zu verschieben strebt. Die Hülse hat in der Mitte eine cylindrische Ausbohrung, welche ein |240| kleines Cylinderstück aufnimmt, welches sich gegen die Scheibe stützt. Der Zwischenraum wird mit Flüssigkeit gefüllt, etwa mit Glycerin; ein Kautschukrohr setzt diese Flüssigkeit mit einem Manometer in Verbindung, welches mit den erforderlichen Hähnen versehen ist, um jederzeit die Gleichgewichtslage herstellen zu können. Die Wirkungsweise ist hiernach wohl ohne Weiteres verständlich. Da der Druck von einer groſsen Fläche auf eine kleine übertragen wird, so muſs man darauf achten, der Vorrichtung eine bestimmte Empfindlichkeit zu ertheilen. Die Reibung soll bei dem Dynamometer durchaus nicht störend einwirken und der Apparat so empfindlich sein, daſs ein geringer Kraftwechsel durch ein Schwanken des Manometers um mehrere Millimeter bemerkbar wird.

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