Titel: Lebiez' Speicherbatterie.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 272/Miszelle 6 (S. 336)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj272/mi272mi07_6

Lebiez' Speicherbatterie.

Nach seinem österreichisch-ungarischen Privilegium vom 29. Januar 1888 bildet Louis Charles Emile Lebiez in Paris durch Elektrolyse auf der positiven Elektrode von Speicherzellen einen pulverförmigen Ueberzug von Mangan-Superoxyd, das aus einer Lösung eines Salzes dieses Metalles (vorzugsweise dem Sulfat oder Chlorid) ausgefällt wird. Die positive Elektrode kann aus beliebigem leitenden Materiale bestehen, doch eignet sich hierzu Kohle am besten; die negativen Elemente können aus Zink oder verzinktem Blei bestehen. Als Erregungsflüssigkeit wird entweder die Mangansalzlösung, welche ursprünglich als Elektrolyt zur Ausfällung des Superoxydes benutzt wurde, oder eine frische Lösung benutzt.

Im Allgemeinen zieht Lebiez das Mangansulfat vor. In einigen Fällen kann das Sulfat durch Manganchlorid ersetzt werden, aber da durch die Zersetzung desselben freies Chlor entwickelt wird, so ist es im Allgemeinen weniger anwendbar. Wird Manganchlorid benutzt, so ist es räthlich, die negative Elektrode des Accumulators zu amalgamiren.

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