Titel: Matthias' dauerndes Schluſszeichen für Telephonämter.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 272/Miszelle 2 (S. 382–383)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj272/mi272mi08_2

Matthias' dauerndes Schluſszeichen für Telephonämter.

Um dem Beamten in einem Telephon-Vermittelungsamte durch ein dauernd sichtbares Zeichen (vgl. auch 1889 271 * 412) von der Beendigung eines Gespräches Kunde zu geben, benutzt J. Matthias in Cannstatt (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 42896 vom 14. Mai 1887) ein Galvanoskop mit doppelter Bewickelung. Die eine Wickelung ist dauernd in die Telephonleitung eingeschaltet, Auf |383| der Achse der Galvanoskopnadel ist ein Zeiger angebracht, welcher bei Ablenkung der Nadel unter Mitwirkung einer Contactfeder eine Localbatterie durch die zweite Wickelung schlieſst und dadurch die Nadel in ihrer abgelenkten Lage erhält. Wird das Schluſszeichen mit Batteriestrom gegeben, so ist bloſs eine Contactfeder nöthig; wird es mit Inductionsströmen gegeben, so sind zwei Federn zu beiden Seiten des Zeigers vorhanden und zwei Batterien, damit der Localstrom stets die Richtung hat, bei welcher er die Nadel in ihrer Ablenkung erhält.

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