Titel: Oxydation durch den elektrischen Strom.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 272/Miszelle 4 (S. 383)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj272/mi272mi08_4

Oxydation durch den elektrischen Strom.

Die Beobachtung, daſs bei der elektrolytischen Abscheidung von Metallen der elektrische Strom oxydirend auf Schwefel und andere Elemente einwirkt, benutzt Edgar F. Smith zur quantitativen Bestimmung von Schwefel und Chrom. In einem Nickeltiegel wird Aetzkali geschmolzen, in das geschmolzene Alkali das gepulverte Mineral eingetragen, der Tiegel mit einem durchlochten Uhrglase bedeckt, um Verlust durch Spritzen zu verhindern. Ein starker Platindraht als negativer Pol taucht in die geschmolzene Masse. Nachdem der Strom etwa 10 Minuten eingewirkt, läſst man erkalten, nimmt mit warmem Wasser auf, filtrirt die unlöslichen Oxyde ab, säuert das Filtrat mit Salzsäure an, wobei Geruch nach schwefliger Säure unvollständige Oxydation anzeigt, und bestimmt die gebildete Schwefelsäure in gewohnter Weise. Analysen von Kupferkies, wobei 0g,1 bis 0g,5 Mineral in Anwendung kamen, lieferten gute Resultate, Analysen von Pyriten fielen zu niedrig aus. Auch Chromoxyd ist in derselben Art bestimmt. (Journal of the Franklin Institute, 1889 Bd. 97 S. 314.)

B.

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