Titel: Mix und Genest's mit Glimmer belegte Mikrophonplatten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 272/Miszelle 2 (S. 477)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj272/mi272mi10_2

Mix und Genest's mit Glimmer belegte Mikrophonplatten.

Zu den Sprechplatten in Mikrophonen hat sich bis jetzt am besten die Verwendung von Tannenholz bewährt. Die Empfindlichkeit der Holzplatten, die ja beim Sprechen dem Hauche ausgesetzt sind, gegen die Feuchtigkeit hat sich bisher selbst durch sorgfältiges Lackiren nicht genügend beseitigen fassen. Deshalb belegen Mix und Genest in Berlin (D. R. P. Kl. 21 Nr. 46929 vom 9. Oktober 1888) die Sprechplatte auf beiden Seiten mit einem papierdünnen Scheibchen aus einem undurchlässigen und nicht hygroskopischen Material. Der Rand der Platte wird wie bisher in einen um sie herumgreifenden Gummiring eingesteckt. Am besten haben sich Glimmerplättchen bewährt, welche die Schwingungen der Platte nicht wahrnehmbar ändern, wenn sie nur dünn genug genommen werden. Die zur Befestigung der Kohlen genutzten Schrauben können unbedenklich durch die Glimmerplatten gehen. Ungünstigere Erfolge lieferten die Versuche mit Celluloid, Vulcanfiber, Gummi, mit Oel u. dgl. getränktes Papier, Collodium.

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