Titel: Mönnich's elektrische Mittheilung von Beobachtungen in die Ferne.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 272/Miszelle 8 (S. 479)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj272/mi272mi10_8

Mönnich's elektrische Mittheilung von Beobachtungen in die Ferne.

In dem Centralblatt für Elektrotechnik, 1888 * S. 920 (vgl. auch Electrician, 1889 Bd. 22 * S. 438) wird eine von Dr. Paul Mönnich in Rostock angegebene und in mehreren Staaten patentirte Anordnung besprochen, durch welche in einer ganz neuen Weise Beobachtungen und Ablesungen, die mit irgend einem Instrumente gemacht werden können, auf elektrischem Wege in die Ferne flach einem anderen Orte mitgetheilt werden können. An dem letzteren Orte und an dem Beobachtungsorte, an dem das Instrument aufgestellt ist, befinden sich zwei gleiche Drahtrollen, die nebst einem Selbstunterbrecher in den Strompreis einer galvanischen Batterie eingeschaltet sind. Innerhalb jeder Rolle ist eine zweite Rolle drehbar angebracht, die mit einem über einer Scala spielenden Zeiger verbunden ist; diese beiden inneren Rollen sind – aber in entgegengesetztem Sinne – durch eine zweite Stromleitung mit einander verbunden, die auch ein Telephon in sich enthält. An dem Beobachtungsorte Wird die innere Rolle durch das Instrument, dessen Angaben aus der Ferne abgelesen werden sollen, bei jeder Aenderung gedreht, und wenn dann der ferne Beobachter auch seine innere Rolle dreht, bis im Telephon das Arbeiten des Selbstunterbrechers nicht mehr hörbar ist, der erste Stromkreis also in beiden Rollenpaaren gleich stark und entgegengesetzt inducirend wirkt, dann kann der Beobachter überzeugt sein, daſs seine innere Rolle in ihrer Stellung gegen die äuſsere der Stellung der inneren Rolle am Instrumente genau entspricht.

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