Titel: Wagner's Mikrophon.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 273 (S. 216–217)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj273/ar273045

H. J. Wagner's Mikrophon.

Mit Abbildung.

In dem Mikrophon der Geraer Elektrotechnischen Fabrik H. J. Wagner in Cuba bei Gera (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 44465 vom 21. Januar 1888) wird der Körper durch die dem Mikrophon beigegebene Inductionsspule gebildet, deren vordere, vergröſserte Flanschenscheibe b die Platte g und den Schalltrichter f trägt, während auf den hinteren Flanscht eine Schluſsscheibe l aufgeschraubt ist, welche den Hohlraum der Spule luftdicht abschlieſst. Im Inneren der Spule ist ein Weichgummicylinder k angebracht, gegen dessen nach auſsen gebauchten Boden sich ein in der Spule dicht eingeschliffener Contact i anlegt.

Textabbildung Bd. 273, S. 216

Ein an der Platte g |217| sitzender Contact h steht mit dem Contacte i in Berührung. Die in dem zwischen der Platte g und der Flanschenscheibe b befindlichen, luftdicht abgeschlossenen Raume m enthaltene Luft wirkt als Dämpfer für die Schwingungen der Platte. Dieses Mikrophon ist gleich gut für lange und kurze Entfernungen zu benutzen. In ihm sind die Contacte besonders gut gegen Verstaubung und Beschädigung von auſsen geschützt. Da es in jeder Stellung gut arbeitet, läſst es sich bequem tragbar machen.

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