Titel: Pumpelly's Speicherbatterie.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 273/Miszelle 5 (S. 47)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj273/mi273mi01_5

Pumpelly's Speicherbatterie.

In Pumpelly's Speicherbatterie werden (nach dem Electricien, durch das Centralblatt für Elektrotechnik, 1889 S. 398) zwar als Elektroden wie sonst gitterförmige Bleiplatten verwendet, welche mit einer activen Masse angefüllt sind, dieselben werden aber zur Verhütung einer Kurzschlieſsung durch abfallende Theilchen mittels Kautschukbänder gegen einander isolirt und mit Asbestgewebe bedeckt, damit die abbröckelnden Theilchen der Platten auf diesem Gewebe liegen bleiben.

Die gleichartigen Platten sind unter einander durch je einen Kupferstab verbunden, welcher zum Schütze gegen den Angriff der Säure mit Blei überzogen ist. Jede Batterie-Abtheilung besteht aus 11 positiven und 12 negativen Platten von 15cm,5 Seite, welche sich in einem Kautschukgefäſse befinden, und wiegt 14k,5; ihre Capacität ist 240 Ampère-Stunden, also 16 Ampère-Stunden für 1k des Gesammtgewichtes; die normale Entladung geschieht mit 25 Ampère. Der Gebrauch der Asbestblätter zur Trennung der Platten vermehrt den inneren Widerstand nur unmerklich, denn dieser beträgt bloſs 0,003 Ohm.

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