Titel: E. Tyer's galvanische Zelle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 273/Miszelle 6 (S. 47–48)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj273/mi273mi01_6
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E. Tyer's galvanische Zelle.

Um die eine Elektrode einer galvanischen Zelle auf gröſsere oder geringere Tiefe der Erregungsflüssigkeit aussetzen, dieselbe auch, und zwar ohne sie in die freie Luft zu bringen, ganz von der Flüssigkeit abschlieſsen zu können, ordnet E. Tyer in London nach seinem Englischen Patente Nr. 3312 vom 3. März 1888 die Zelle in folgender Weise an. Die Zinkelektrode erhält die Form einer Röhre, die mit ihrem unteren Ende in eine ringförmige Rinne im Boden des Gefäſses eingesetzt wird; die Rinne ist mit Quecksilber gefüllt und dieses wird durch einen in dem Boden und der Wandung des Gefäſses fortgeführten isolirten Draht mit der Klemmschraube verbunden. Ueber die Zinkröhre wird eine Glocke aus Glas oder Steinzeug gestürzt, die mittels einer Preſsschraube in gröſserer oder geringerer Höhe festgestellt werden kann; in ihrer tiefsten Lage sitzt sie auf dem Boden des Gefäſses auf; je höher sie gehoben wird, desto mehr gibt sie von der Zinkröhre der Flüssigkeit preis. Der Raum innerhalb der Zinkröhre wird zum gröſsten Theil von einem massiven Kern ausgefüllt, damit sich der Spiegel der Flüssigkeit im Gefäſse beim Heben und Senken der Glocke möglichst wenig ändert. Die andere Elektrode bilden Kohlenblöcke, welche in dem Raume zwischen Glocke und Gefäſswand im Kreise angeordnet sind.

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