Titel: Darstellung von Cement unter Benutzung von Alkalisalzen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 273/Miszelle 6 (S. 480)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj273/mi273mi10_6

Darstellung von Cement unter Benutzung von Alkalisalzen.

Ein verbessertes Verfahren der Fabrikation von Cement unter Anwendung von Alkalisalzen lieſsen sich A. Brandreth und O. Trapp in Wien patentiren. Die Schlacke, wie man sie bei der Roheisenerzeugung erhält, Kalkstein, Dolomit oder Kreide, und, wenn die Schlacke arm an Thonerde ist, auch noch Bauxit oder ein demselben gleich zusammengesetztes künstliches Gemenge, werden fein gepulvert und gemischt, so daſs das Gemenge

60 bis 65 Proc. CaO
22 26 SiO2
6 10 Al2O3

enthält; die Mischungsverhältnisse werden aus der chemischen Analyse berechnet. Dieses Gemenge wird mit der wässerigen Lösung eines Alkalisalzes, z.B. Chlorkalium, Steinsalz, Salpeter, Soda u.s.w. gemengt, zu Klumpen oder Ziegeln geformt, welche getrocknet, gebrannt, zerkleinert werden, und zwar in derselben Weise, wie dies gewöhnlich bei der Fabrikation von Portland-Cement gebräuchlich, bis derselbe zum Gebrauch fertig ist. Die Menge des zugesetzten Alkalisalzes beträgt 0,3 bis 1 Proc. des Rohmateriales (Oesterreichisch-Ungarisches Patent vom 27. Januar 1889).

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