Titel: Walzentische zum Ueberheben bei Triowalzwerken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 274/Miszelle 1 (S. 284)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj274/mi274mi06_1

Walzentische zum Ueberheben bei Triowalzwerken.

Die Walzentische sind nach dem Amerikanischen Patent zu beiden Seiten des Walzengerüstes angeordnet. Sie bestehen aus einer Anzahl angetriebener Transportwalzen t (Fig. 7 Taf. 14) und werden von beiderseits angebrachten Hebeln h, welche auf Wellen w festgekeilt sind, getragen. Auf jeder Welle ist ferner ein niederhängender Hebel h1 aufgekeilt. Die Enden dieser Hebel sind unter einander durch Verbindungsstangen r verkuppelt. Durch das Lenkerstangenpaar l ist das ganze System mit dem Kolben eines Treibcylinders verbunden. Bei der angedeuteten, tiefsten Stellung der Tische wird das Walzstück von links zwischen die Unter- und die Mittelwalze eingeführt; dabei steht die erste Transportwalze des linken Tisches dicht an den Walzen, während die des rechten weiter von denselben entfernt ist. Der Anschluſs an die Walzen wird durch die an den Walzenständern gelagerte Führungswalze f bewerkstelligt. Beim Vorwärtsgang des Treibkolbens werden beide Tische über die Höhe der Mittelwalze gehoben, wobei der rechte Tisch gegen die Walzen rückt, während sich der linke von denselben entfernt. Eine zweite links an dem Walzengerüste angeordnete Führungswalze f1 vermittelt auch hier einen bequemen Uebergang des Walzstückes von den Walzen auf den linksliegenden, gehobenen Tisch.

K.

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