Titel: Snelgrove's elektrische Wage.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 274/Miszelle 6 (S. 336)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj274/mi274mi07_6

Snelgrove's elektrische Wage.

In der Ausstellung zu Birmingham haben W. und T. Avery die von ihnen nach W. Snelgrove's Patent gebaute elektrische Wage ausgestellt. Dieselbe besorgt selbsthätig das Abwägen und das Anzeigen des Gewichtes. Der Wagebalken ruht (nach Electrical Plant vom September 1889, S. 38) auf Schneiden. Wird der zu wägende Gegenstand auf die Schale gelegt, so senkt sich der Balken und macht einen elektrischen Contact; dadurch wird ein Relais in Thätigkeit gesetzt, in dessen Stromkreis ein kleiner Cuttriss-Motor eingeschaltet ist. Letzterer schiebt ein kleines Laufgewicht auf dem Balken vorwärts, bis das Gleichgewicht hergestellt ist; dann wird die Zahl der Pfände auf einem Zifferblatte ähnlich wie bei Gasmessern angezeigt. Uebersteigt das Gewicht des zu wägenden Gegenstandes das des Laufgewichts in seiner äuſsersten Lage, so setzt das letztere schlieſslich mittels eines Wechsels ein gröſseres in Wirksamkeit, das ebenfalls vom Motor bewegt wird. Die Laufgewichte laufen selbsthätig auf dem Balken vorwärts und rückwärts (rückwärts durch eine auf sie wirkende Spiralfeder), bis das Gleichgewicht hergestellt ist, und erst dann bleiben die sich drehenden Zifferblätter dauernd auf einer Ziffergruppe stehen. Den nöthigen Strom liefert eine kleine constante Batterie; für gewöhnliche Wägungen in Zwischenräumen haben sich Leclanché-Elemente als ganz ausreichend erwiesen. Eine ausführliche Beschreibung und Abbildung dieser Wage bietet übrigens Engineering vom 21. Juni 1889, * S. 694.

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