Titel: Julians Manometer mit elektrischer Lärmvorrichtung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1889, Band 274/Miszelle 4 (S. 383)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj274/mi274mi08_4

Julians Manometer mit elektrischer Lärmvorrichtung.

Um ein Lärmzeichen zu geben, wenn der Dampfdruck in einem Kessel eine gewisse Höhe erreicht, bringt Arthur Julian in Basingstoke nach dem Londoner Electrical Engineer vom 6. September 1889 * S. 192 in dem Ziffer-Platte des den Dampfdruck angebenden Manometers einen bogenförmigen Spalt an, in welchem sich eine mit dem einen Pole einer Gassner'schen Trockenbatterie (1888 270 * 361) zu verbindende Contactschraube an der Stelle feststellen läſst, bis zu welcher der mit dem anderen Batteriepole zu verendende, den Druck angebende Zeiger sich höchstens bewegen soll. Berührt der Zeiger die Contactschraube, so wird ein elektrischer Strom durch eine Lärm-Klingel geschlossen. Der eine Poldraht ist grün, der andere weiſs gefärbt, so daſs beide nicht verwechselt werden können. Dieses Lärm-Manometer ist schon viel auf Schiffen angewendet worden, und wird da eine Klingel in der Kajüte des Kapitäns, des Ingenieurs und anderer Officiere aufgehängt. Auch für elektrische Lichtanlagen und anderwärts dürfte ein solches Lärm-Manometer zweckmäſsig sein. Mittels eines Elektromagnetes läſst sich auch ein leichter Drücker bewegen, der dann eine Pfeife in Thätigkeit versetzt.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: