Titel: Whites stellbare Kegelsegmentverbindung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 275 (S. 319)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj275/ar275051

Otis C. White's stellbare Kugelsegmentverbindung.

Ueber vorstehend benannte Kugelsegmentverbindung macht Journal of the Franklin Institut vom August 1889 S. 89 Mittheilung, die wir hier auszüglich wiedergeben.

Nach Fig. 1 besteht die Kugel B aus drei Segmenten, die hinreichend Spielraum haben, um ein festes Anziehen zu gestatten. Die Klemmhülse C besteht aus zwei Theilen, welche die Kugelsegmente ziemlich nahe der Mittelebene umfassen, so daſs die Klemmflächen keilähnlich wirken. Die Klemmhülsen sind an den äuſseren Enden so weit conisch geformt, daſs eine Drehung des Stückes A um 60° und mehr ermöglicht ist. Die Klemmhülsen werden durch die Schraubenbolzen F und D an die Kugelsegmente gepreſst, wie aus der Figur zu ersehen ist. Zum festen Anziehen dient die zu einem Hebel E ausgebildete Schraubenmutter des Bolzens D.

Fig. 1., Bd. 275, S. 319

Es ist aus der ganzen Anordnung ersichtlich, daſs ein recht wirksames Anpressen erreicht werden kann. Auch erfordert die Kugelsegmentverbindung durchaus keine sorgfältige Bearbeitung der einzelnen Stücke. Es genügt, Wenn dieselben einigermaſsen sorgfältig, und der Härte wegen als Schalenguſs, gegossen werden.

Die Verwendungsfähigkeit ist eine vielfache, z.B. zum Festklemmen von Stangen, Meiſseln von Schraubstöcken, von Arbeitsmaschinen aller Art.

Fig. 2., Bd. 275, S. 319

Mehrere in unserer Quelle noch vorgeführte Abänderungen zeigen keine Verschiedenheit im Grundgedanken und erwähnen wir in Bezug auf dieselben nur, daſs in einer Abart der Handhebel E zwischen den Hülsen untergebracht ist und auf einen Bolzen mit Rechts- und Linksgewinde wirkt; sowie daſs hier im Innern der Kugelsegmente noch ein elastischer Stahl ring angebracht ist, der die Segmente selbsthätig lösen soll.

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