Titel: Infusorienerde.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 275/Miszelle 1 (S. 334–335)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj275/mi275mi07_1

Infusorienerde.

Die Kieselguhr aus den Gruben von G. W. Raye und Söhne besteht aus:

Weiſse Erde Grüne Erde
SiO2 97,3 79,8
Al2O3 1,0 1,9
K2O 0,2 0,3
MgO 0,3 0,4
FeO 1,0 2,6
P2O5 Spur
Organ. Subst., Wasser
und Verlust

0,2

15,0
––––– –––––
100,0 100,0

A. Frank stellt daraus nach einem passenden Verfahren poröse, feuerfeste Steine her, die als Baumaterial, Filtermaterial, zu Schleifsteinen u.s.w. verwendet werden können. Die Erde wird mit Alkalien, alkalischen Erden und verkohlenden Substanzen gemengt, und bei oxydirendem oder reducirendem Gange der Flamme gebrannt. Durch die Gasentwickelung während der Verkohlung |335| wird den Steinen ihre poröse Beschaffenheit gegeben (Sprechsaal, Bd. 21 S. 425).

Zg.

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