Titel: Burton's elektrische Heizung von Eisenbahnwagen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 275/Miszelle 2 (S. 604)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj275/mi275mi13_2

Burton's elektrische Heizung von Eisenbahnwagen.

Nach dem Engineer vom 22. November 1889 will W. Leigh Burton Eisenbahnwagen heizen, indem er von den Wagenachsen aus Dynamomaschinen treibt und so viel Strom erzeugt, daſs ein Ueberschuſs für die Zeit verbleibt, während welcher der Wagen vom Zuge abgehängt ist, oder daſs noch Beleuchtung mittels Glühlampen möglich wird. Der Strom wird durch Widerstandsrollen geschickt, deren Draht mit trocken pulverisirtem Thon überzogen ist, der die Hitze vom Draht übernimmt und dessen Verbrennen verhütet. Jede Rolle wird in einen Guſseisenkasten eingeschlossen, dessen Oberfläche behufs besserer Ausstrahlung der Wärme mit vorstehenden Spitzen versehen ist. Der Strom soll 80 Volt Spannung besitzen, und auf jeden Heizkasten wird etwa 2⅓ Ampère gerechnet; jeder Heizer hat 35 Ohm Widerstand und nach den angestellten Versuchen wird seine Temperatur unter diesen Verhältnissen um 200° F. (111° C.) erhöht. Werden für einen Wagen 14 Heizkästen gebraucht und abwechselnd unter den Sitzen angebracht, so erfordern sie bei Parallelschaltung 3½ elektrische .

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