Titel: Verfahren zur Herstellung von künstlichen Pflastersteinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 276/Miszelle 10 (S. 239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj276/mi276mi05_10

Verfahren zur Herstellung von künstlichen Pflastersteinen.

Von M. Rast, L. Aufschläger und W. Blecken werden feinster Portland-Cement, grüner Hochofenschlackensand, reiner Quarzsand, reiner Basaltgries und reiner Granitgries durch Sieben auf möglichst gleiche Korngröſse gebracht, und die unbrauchbaren, gröſseren Brocken entfernt. Durch Schlämmen und Waschen kann dann noch die Masse von lehmigen Bestandtheilen befreit werden; hierauf werden die Bestandtheile gemischt, angenetzt und in einer Preſsform eingestampft. Dies geschieht mittels eines Fallhammers. Nach vollständiger Comprimirung kommt sie dann unter eine Presse, welche die Steine fertigstellt. Aus der Form entnommen, bleibt das Material einige Zeit an der Luft liegen, wird dann einige Tage lang in Wasser gebracht, das stets zu Wechseln ist. Nach 2 Monaten Luftlagerung sind die Steine verwendbar.

Zg.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: