Titel: C. Th. Wagner's selbsthätig langsam schlagende elektrische Klingel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 276/Miszelle 4 (S. 237–238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj276/mi276mi05_4

C. Th. Wagner's selbsthätig langsam schlagende elektrische Klingel.

Wiederholt schon1) sind elektrische Klingeln in Vorschlag gebracht worden, welche nicht fortgesetzt rasseln, sondern nur in gröſseren Zwischenräumen selbsthätig eine Reihe von Schlägen ertönen lassen. Eine neue derartige Klingel hat C. Theodor Wagner in Wiesbaden (* D. R. P. Kl. 74 Nr. 49839 vom 15. Januar 1889) angegeben, die für Gasthöfe, Krankenhäuser, Badeanstalten u.s.w. empfohlen wird. Die Schläge ertönen alle 2 Secunden. Der Klingel ist eine gegen die Klingel isolirte Unruhe beigegeben, die auf einer stehenden Achse sich drehen kann; an der Unruhe ist eine Contactfeder angebracht, die sich in der Ruhelage gegen einen an der Verlängerung des Ankerhebels sitzenden Contactstift anlegt. Wird der Anker angezogen, so versetzt er die Unruhe in Schwingungen; bei Beginn der Schwingung wird der Contact zwischen der Feder und dem Stifte unterbrochen und erst wieder hergestellt, wenn die Unruhe durch die um die Achse gewundene Feder wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht worden ist. Der nun wieder geschlossene |238| Strom veranlaſst, daſs der Hammer am Ankerhebel einen neuen Schlag auf die Glocke gibt.

Durch eine anderweite Beigabe läſst sich erreichen, daſs groſse Läutewerke nach einmaligem Contactschluſs jedesmal selbsthätig eine bestimmte, beliebig zu wählende Anzahl von Schlägen geben und sich dann selbsthätig abstellen.

|237|

Vgl. C. Th. Wagner * D. R. P. Kl. 21 Nr. 8539 vom 15. März 1879; Schäfer und Montanus 1884 254 * 208.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: