Titel: Unfallgefahr.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 276/Miszelle 7 (S. 238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj276/mi276mi05_7

Unfallgefahr.

Nach den bisherigen Rechnungsergebnissen der Berufsgenossenschaften hat die Brauerei- und Mälzerei-Berufsgenossenschaft die gröſste Unfallziffer mit Bezug auf „schwere“ Unfälle, nämlich auf 1000 versicherte Personen 8,84 Verletzte. Dann folgen das Berggewerbe mit 7,39, Brennerei mit 6,90, Spedition, Speicherei- und Kellereibetrieb mit 6,32, Fuhrwerks betrieb mit 6,06, Müllerei mit 5,95, Papiermacherindustrie mit 5,89, Baugewerbe mit 5,30, Holzindustrie mit 5,29, Zuckerindustrie mit 5,16, Steinbruchbetrieb mit 4,92, chemische Industrie mit 4,84, Eisen- und Stahlindustrie mit 4,75, Binnenschifffahrt mit 4,45, Eisenbahnbetrieb mit 3,88, Betrieb der Gas- und Wasserwerke mit 3,72, Ziegeleibetrieb mit 3,54, Nahrungsmittelindustrie mit 3,15, Schornsteinfegerei mit 2,76, Lederindustrie mit 2,45, Straſsenbahnbetrieb mit 1,87, Textilindustrie mit 1,77, Feinmechanik, Edel- und Unedelmetallindustrie mit je 1,68, Papierverarbeitungsindustrie mit 1,63, Glasindustrie mit 1,60, Musikinstrumentenindustrie mit 1,42, Töpferei mit 1,07, Buchdruck mit 1,01, Bekleidungsindustrie mit 0,72 und schlieſslich die Tabakindustrie mit 0,36 Verletzten unter 1000 Personen im Jahresdurchschnitt. (Papierzeitung.)

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