Titel: W. Rowbotham's elektrische Bogenlampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 276/Miszelle 4 (S. 380–381)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj276/mi276mi08_4

W. Rowbotham's elektrische Bogenlampe.

Nach seinem englischen Patente Nr. 2125 vom 11. Februar 1888 hängt W. Rowbotham in Manchester die in geeigneten Führungen sich bewegenden Kohlenhalter an den Enden einer Kette auf, die über ein Kettenrad gelegt ist. Kann dieses Kettenrad sich frei drehen, so senkt sich der obere Kohlenhalter durch den Druck eines an ihm angebrachten Gegengewichtes und hebt zugleich den unteren Halter; die Kohlen nähern sich also einander. Auf der Achse des Kettenrades sitzt nun noch ein zweites Rad, das sich im Innern eines dritten, lose auf die Achse aufgesteckten, dreht; an letzterem aber sind zwei Ketten angebracht, welche nach den Kernen zweier Solenoide herab- |381| laufen; das eine Solenoid liegt im Hauptstromkreise, das andere in einem Nebenschluſs. Ist der Hauptstrom kräftig genug, so geht der Kern des ersten Solenoids empor und zugleich senkt sich der im Nebenschluſssolenoid; dabei kommt eine Reibungsbremse in Thätigkeit, das dritte Rad nimmt das zweite mit und das Kettenrad dreht sich so, daſs der obere Halter emporgeht, der untere sich senkt, die Kohlen also auseinander gehen. Wird dann der Strom zufolge des Abbrennens der Kohlen zu schwach, so steigt der Kern im Nebenschluſssolenoid empor und lüftet die Bremse, der Kern im anderen Solenoid senkt sich jetzt, das dritte Rad dreht sich aber für sich allein, und das Gegengewicht veranlaſst in der bereits angegebenen Weise, daſs sich die Kohlen einander wieder nähern.

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