Titel: Schröder's Herstellungsweise für Licht-Kohlen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1890, Band 276/Miszelle 5 (S. 431–432)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj276/mi276mi09_5

Schröder's Herstellungsweise für Licht-Kohlen.

Carl Anton Johannes Hugo Schröder in London (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 47490 vom 12. Mai 1888) will die Kohle zunächst mit verdünnter Chlorcalciumlösung Ranken und, wenn sie nicht dicht ist, auſserdem noch in ein Bad einer in Nasser löslichen Kalium- oder Natriumverbindung bringen. Darauf wird die so vorbereitete Kohle in stark erhitzter Luft getrocknet, dann noch überhitzt und schlieſslich in ein Bad von geschmolzenem (feuerflüssigem) Kali- oder Natronsalpeter oder chlorsaurem Kali oder irgend einem anderen Kali- oder Natronsalze gebracht. Nach dem Herausnehmen der Kohle aus diesem Bade |432| wird sie, noch heiſs, mit einem Asbestlappen abgewischt und endlich von ihr an der Stelle, an welcher der Strom übertreten soll, die äuſsere Schicht entfernt.

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